Elemonie - Elemente in Harmonie

Thema der Woche

Basisch Leben - Grundwissen

 

Säure – Basen - Haushalt

 

Wie entstehen Säuren im Körper?

Sie entstehen beim Stoffwechsel (Verdauungs- und Abbauprozess in den Körperzellen), d.h. in der Regel scheidet der Körper die Säuren über Niere, Darm und Haut aus. Ist ein Übermaß an Säure vorhanden, sind die Organe überfordert und die Basen (Mineralien) übernehmen ihre Neutralisierung.

Unsere Mineralstoffdepots (Basendepots) befinden sich in unserer Haut, in den Nägeln, Knochen, Knorpel, Sehnen, Kapseln, Bindegeweben, Gefäßen, Zähnen und Blut.

Die so neutralisierten Säuren werden zu Salzen = Schlacken.

Diese Schlacken werden dann im Fettgewebe, Bindegewebe und Muskulatur abgelagert. Sind diese Depots gefüllt lagert der Körper weiter in Gelenken, Kapseln und Organen ein. Der Körper übersäuert. Dies führt dann zu diversen Beschwerden…

 

Woran kann ich erkenne, dass mein Körper übersäuert ist.

 

Folgende Beschwerden hat man häufig bei einer Übersäuerung:

 

  • ·         Kopfschmerzen, Migräne
  • ·         Infektanfälligkeit und erhöhte Allergiebereitschaft
  • ·         Verdauungs- und Magenbeschwerden
  • ·         Hautunreinheiten, Hautprobleme wie z.B. Akne, Neurodermitis
  • ·         Gelenkentzündungen, Gelenkbeschwerden
  • ·         Muskel- und Wadenkrämpfe
  • ·         Konzentrationsschwankungen und Konzentrationsschwäche
  • ·         Übelkeit, Kreislaufprobleme, Blutdruckschwankungen
  • ·         Bindegewebsschwäche, Cellulite, Übergewicht
  • ·         Knochenprobleme, Osteoporose
  • ·         Haarausfall
  • ·         Gicht, Arthrose, Rheuma
  • ·         Krampfadern
  • ·         Verspannungen überwiegend im Schulter-Nackenbereich
  • ·        Zyklusstörungen, PMS, starke Wechseljahresbeschwerden

 

Ebenso hat sich gezeigt, dass chronische Erkrankungen und auch Krebs meist mit einer Übersäuerung des Körpers einhergeht.

 

WICHTIG: Diese Beschreibung hier ersetzt nicht den Gang  zum Arzt. Beschwerden müssen vorab immer ärztlich abgeklärt werden.

 

 

Ursachen der Übersäuerung

Durch schnelle Mahlzeiten, Fertigprodukte, Kaffee, Alkohol, Fleisch und Süßigkeiten aber auch einen hektischen Alltag, negative Emotionen, Schlaf- und Bewegungsmangel wird die Säurebildung im Körper gefördert.

 

 

 

 

 

 

Möglichkeiten der Entsäuerung für deinen Körper, Geist und Seele

 

1.   Die 80/20 Regelung = basenüberschüssige Ernährung

Diese Regelung ist alltagstauglich und bedeutet, darauf zu achten, dass die Mahlzeiten zu 80% aus basischen Nahrungsmittel und 20 % aus guten/gesunden säurebildenden Nahrungsmitteln bestehen.

 

 

2.   Basenfasten

Basenfasten bedeutet nicht, dass du nichts ist!

Mit einer Basenwoche verschaffst du seinem Körper eine Entlastung und Reinigung, in dem du auf säurebildende NM (Nahrungsmittel) zu 100 % verzichtest. Schön ist auch, wenn du einmal in der Woche einen Entlastungstag einrichtest und deinen Körper entlastet.

 

3.   basische Badesalze

Unsere Haut ist das größte Entgiftungsorgan. Über die Haut scheidest du Schlacken und Gifte aus..

Das basische Badesalz dient dir dazu, Säuren auf deiner Haut zu neutralisieren und deine Talgdrüsen bei der Ausscheidung anzuregen.

 

Basisches Vollbad – bietet reichlich Entspannung. Hier gibst du ca. 4-5 Esslöffel basisches Badesalz auf ein Vollbad und genießt die Entspannung für ca. 20 Minuten. Danach lässt du, wenn es für die möglich ist das Wasser auf deiner Haut antrocknen.

 

Basisches Fußbad – kann täglich durchgeführt werden. Hier gibst du 1 Esslöffel basisches Badesalz in warmes Wasser. Genieße dein Fußbad so lange du dich damit gut fühlst.

 

Basischer Wickel – am sinnvollsten als Leberwickel und möglichst zwischen 13 und 15 Uhr zur Leberzeit durchführen. Hier wird dein Leberstoffwechsel bei der Entgiftung und Regeneration unterstützt. Du löst 1 Esslöffel basisches Badesalz in 1 Liter warmen Wasser. Dann tränkst du ein Baumwoll- oder Leinentuch darin, wring es aus und lege es auf deinen Körper im Leberbereich (rechte Körperseite!) umwickle es mit einen Badetuch. Perfekt ist jetzt noch eine Wärmflasche. Dann lege dich entspannt mit eine kuscheligen warmen Decke für eine Stunde zur Ruhe - genieße und entspanne. 

 

4.   Entspannung

Umwelteinflüsse und –belastungen sind auch ein nicht zu unterschätzender Faktor und tragen einen großen negativen Teil zu deiner Übersäuerung bei.

Regelmäßige Entspannungseinheiten verschaffen dir da einen guten Ausgleich und wirken den Säuren entgegen.

Sehr geeignet dafür sind z.B. Meditation, Sport, Yoga, Lesen, Tanzen, Hobbys die uns Freude bereiten….

 

5.   Wasser

Sehr wichtig ist täglich ausreichend Wasser trinken.

Bitte trinke reines Wasser ohne Kohlensäure!

 

Es dient deinem Körper als Lösungs- und Transportmittel und hilft dir bei der Ausscheidung von Stoffwechselendprodukten und Salzen.

 

Sehr gerne unterstütze ich dich auf deinem Weg in ein basisches Leben.

 

 

 

 

 

Wenn ich selbst in Dankbarkeit (Wasser)

 

mit Kreativität (Holz)

 

Freude (Feuer) schenke,

 

dann bin ich zufrieden (Erde)

 

und kann meine Begeisterung (Metall) auf andere übertragen.

 

                                     Martina Groß 2018